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Die Beiträge der gesetzlichen Krankenversicherung

24. Wie errechnen sich die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung?
Kalkuliert werden die Beiträge zur gesetzlichen Versicherung auf der Basis des so genannten Umlageverfahrens. Die Einnahmen werden somit in einen Topf gegeben und anschließend direkt wieder als Leistungsausgaben entnommen.
Es ist gesetzlich vorgeschrieben, bestimmte Rücklagen in der gesetzlichen Krankenversicherung zu bilden. Umgelegt werden diese jedoch nicht auf jeden einzelnen Versicherungsnehmer, sondern auf die komplette Masse. Hierdurch bildet sich ein Polster von steigenden Ausgaben, bei dem der einzelne Versicherungsnehmer keine Beachtung findet.
In der Regel ist es so, dass ein älterer Versicherungsnehmer einer gesetzlichen Versicherung mehr Leistungen in Anspruch nehmen wird, als ein jüngerer. Die Lebenserwartung ist in den letzten Jahren stark angestiegen und wird dies auch weiterhin tun. Hierdurch erhöht sich auch der zu versorgende Teil älterer Menschen, was wiederum dafür sorgt, dass der Kapitalbedarf zur Deckung der Leistungsausgaben ebenfalls ansteigt.




Stabilität der Beiträge der gesetzlichen Krankenversicherung

25. Sind die Beiträge der gesetzlichen Krankenversicherung stabil?
Zu einer ständigen Erhöhung der Kosten führt auch die Entwicklung im Gesundheitswesen. Neue Krankheiten, neue diagnostische Maßnahmen und verschiedene Behandlungsmethoden tragen ihren Teil dazu bei. Die gesetzliche Krankenversicherung ist selbstverständlich auch von dieser Veränderung betroffen. Demnach ist davon auszugehen, dass die Beiträge auch weiterhin steigen werden. Auch Leistungen werden weiter gekürzt werden.



Das Prinzip der gesetzlichen Krankenkasse

26. Ich möchte gern wissen, nach welchem Prinzip die gesetzliche Krankenversicherung arbeitet.
Die gesetzliche Versicherung verfolgt das Prinzip der Solidarität und nutzt das so genannte Umlageverfahren. Die Grundlage hierfür bieten die Beiträge aller Mitglieder, also der Solidargemeinschaft.
Die Errechnung der Beiträge der gesetzlichen Krankenversicherung erfolgt nach dem Einkommen des Versicherten und dem aktuellen Beitragssatz der Krankenversicherung. Spitzenverdiener müssen hierdurch deutlich mehr bezahlen, als ein Geringverdiener, erhalten jedoch dieselben Leistungen. Eine Berücksichtigung von Risikofaktoren spielt in der gesetzlichen Versicherung keine Rolle.


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